Färben Sie die
Schilder einschließlich der Ränder mit schwarzer
Farbe ein. Am besten eignet sich dazu eine Spritzpistole und
der sog. Nitro-Acryl-Lack von Weinert, mit Einschränkungen
kann auch ein Pinsel und z.B. MoLak-Farbe verwendet werden.
Jetzt wird das Schild mit einer Schere aus dem Satz herausgetrennt
und falls notwendig an den Kanten nachgefeilt.
Die Schnitt- bzw. Feilstellen vorsichtig mit einem Filzstift
(Edding) nachfärben, den Glanz mit dem Finger abtupfen.
Das Schild nun mit der Vorderseite auf eine feine, nicht zu
schmale Feile legen, mit dem Zeigefinger andrücken und
hinundherbewegen, bis die erhabenen Buchstaben bzw. Ziffern
vollständig zu lesen sind. Die Rückseite des Schildes
nun mit ganz wenig Klebelack bestreichen. Nach dem Ablüften
des Lösungsmittels das Schild mit der Unterseite an die
vorgesehene Stelle setzen. Mit einem Zahnstocher vorsichtig
ausrichten und dann festdrücken. Sie können als Klebstoff
auch eine winzige Portion eines Klebestiftes (Prit-Stift o.ä.)
verwenden. Dieser gestattet es ebenfalls, dass das Schild sorgfältig
ausgerichtet werden kann. Sollte etwas Kleber nach dem Andrücken
hervorquellen, kann er mit der Spitze einer Stecknadel abgehoben
werden (zuvor etwas trocken werden lassen). Wir wünschen
Ihnen viel Erfolg beim Beschildern.
Sollten Sie
die kompletten Anschriften einer Lok einschließlich der
lackierten Anschriften wünschen, empfehlen wir Ihnen als
Ergänzung zu diesem Programm die Beschriftungssätze
von Gaßner, Jägerstr. 24, D-82024 Taufkirchen, Tel.:
089 / 612 53 48. Dort erhalten Sie auch den Klebelack (Best.-Nr.
Z255). Allerdings stehen bei Gaßner nur ganz wenige Betriebsnummern
je Baureihe zur Verfügung. Für perfekte Lokbeschriftungen,
die ebenso individuell wie komplett sind, empfehlen wir eine
Kombination aus unserem und dem Gaßner-Programm.